Kosten

Informationen zum Thema “Anwaltskosten”

1. Welche Anwaltskosten berechnen Sie?

Ich berechnet in der Regel einen Stundensatz im dreistelligen Bereich, dessen genaue Höhe Verhandlungssache ist. Die Abrechnung erfolgt minutengenau. Pro Tag, an dem ich mich mit Ihrem Mandat befasse, wird ein Mindestblock von zehn Minuten abgerechnet.

Gerne erhalten Sie vorab eine voraussichtliche Einschätzung der Kosten. –>

2. Werden die Kosten vom Gegner oder meiner Rechtsschutzversicherung ersetzt?

Bedingt. In verschiedenen Fällen besteht ein Ersatzanspruch gegen den Gegner (im Erfolgsfall) oder gegen Ihre Rechtsschutzversicherung. Bei dieser kann ich gerne eine Deckungsanfrage stellen. Da die meisten Rechtsschutzversicherungen jedoch einen abweichenden Abrechnungsmodus anwenden, ist dieser versicherungsrechtliche Ersatzanspruch je nach Zeitaufwand und Streitwert nicht immer kostendeckend. Denken Sie auch an Selbstbehalte, die Sie eventuell mit ihrer Rechtsschutzversicherung vereinbart haben. Soweit Ihre Versicherung nicht zahlt, sind Sie als Auftraggeber Kostenschuldner.

Achtung: Datenschutzrecht zählt selten zu den rechtsschutzversicherten Rechtsgebieten, sodass dann allenfalls Kulanz in Frage kommt.

3. Akzeptiert Ihre Kanzlei Erfolgshonorare?

Nein. Erfolgshonorare sind nach dem Rechtsanwalts-Vergütungsgesetz in der Regel verboten.

Ein Erfolgshonorar entspricht auch nicht dem Arbeitsaufwand des Rechtsanwalts. Genauso wenig, wie ein Arzt (gleicher Vertragstypus) garantieren kann, dass Sie gesund werden, und anderenfalls kostenlos arbeitet, kann auch der beste Rechtsanwalt seriöserweise einen Erfolg garantieren. Der Erfolg eines Mandats hängt auch von vielen anderen Faktoren ab, etwa von zwischenzeitlichen Änderungen in Gesetz und Rechtsprechung oder von Ihrer Mitwirkung, notwendige Auskünfte zu geben.